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Wozu "Minikrisen" doch gut sind

1. FC Kaiserslautern - FC St. Pauli 1 : 2
Paulinenplatz, den 7. Dezember 2015

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„Karo Einfach“ statt „Tiki Taka“. Das ist es, was St. Paulianer wollen. Und sie haben recht! Fußballgespräche am Paulinenplatz muss man sich so vorstellen: „Warum wollen die Jungs immer im Mittelfeld brillieren? One Touch-Fußball und so´n Kram, aber 30m vor´m Tor ist dann Schluss.“ „Die wollen Bayern München kopieren. Aber das kann keiner.“ „St. Pauli-Tugenden sind anders. Ewald muss die Jungs runterholen“ usw. usw.

Das ist richtig. An ein paar Spieltagen in diesem Jahr hat der FC wunderbaren Ballbesitz-Fußball gespielt und uns von einer „Spitzenmannschaft“ (mindestens in der 2. Liga) träumen lassen. Aber so weit sind sie längst noch nicht! Hier, im Umfeld der Apotheke, ist man hochzufrieden, wenn die Mannschaft wieder mal einen „Die-steigen-eh-auf“-Gegner in die Ecke gestellt hat. Wenn man dagegen gehalten hat, nicht mit besserem Fußball, aber mit der besseren Moral, mit der besseren Einstellung als Sieger vom Platz ging.

Gestern war so ein Tag. Beim FCK in der „Regiooon“. Die mit den „Kack-Fans“, wie es ein Kunde in der Apotheke feststellte. Gegen die, die mit Steuersubventionen viel zu lange in der ersten Liga gehalten wurden. Gegen die hat der FC St. Pauli lange keinen Stich machen können. Aber schon im letzten Jahr wurde auswärts in Kaiserslautern unser Nichtabstieg erkämpft. Und in dieser Saison lassen wir uns auf´m „Betze“ gar nicht mehr bange machen.

Einsnull für uns nach zwei Minuten! Da war Kraft dahinter! Großer Kampfgeist! Ausgerechnet Bernd Nehrig, dem man sonst immer ein „Warum hat mich hier keiner lieb? Mir kann nun mal nicht alles gelingen“ ansieht, knallt mit dem Kopf den Ball so gegen die Latte, dass Lennart Thy (und ein Roter) das Tor einfach machen müssen. Ein Auftakt nach Maß. Und JETZT agieren unsere Jungs sehr, sehr klug. Ziehen sich zurück, entzaubern die Angriffsbemühungen des Gegners und fahren, wenn´s denn passt, immer mal wieder einen Konter. Gut gemacht. Die „Null“ muss stehen. Das weiß nun jeder.

Lennart macht – wieder mit Hilfe von der anderen Seite – sein zweites Ding. Was willst Du mehr? Jeder wütende Angriff der „Roten Teufel“ wurde abgekämpft. Auch die Halfars und Zimmers standen irgendwann machtlos auf dem Platz. Der Gegentreffer kam mehr aus der Abteilung Kurioses. Keiner wollte die Flanke weghauen und so hopste sie irgendwie ins Tor. Auch nicht schlimm. Zu Schlussoffensiven fehlte beiden die Kraft. Buchti und vor allem Ratsche hatten noch das Dreieins und Viereins auf dem Fuß. Die Konter kühl zu Ende spielen. Das kann man lernen.

Ende der Hinrunde 2015/16. Drei Punkte. Dritter Platz. Die beiden über uns, die haben wir schon geschlagen. Und jetzt muss ich lange nachdenken, was ich mir zu Weihnachten wünsche.

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