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"Business as usual" reicht nicht

FC St. Pauli : FSV FRankfurt 1 : 3
Paulinenplatz, den 22. Februar 2016

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Rund um den Paulinenplatz gibt es zwei Arten von Menschen. (Und ein paar Sonderlinge, die von nichts keine Ahnung haben.) Die eine Spezies der St. Pauli-Ureinwohner, das sind die Unkenrufer. KWOAAAK! Die haben hier periodisch Saison. Die kommen zu mir in die Apotheke mit: „Das wird nichts, diesmal.“ „Zweimal hintereinander können die gar nicht.“ „Gegen den FC Soundso haben die noch nie …“ usw. usw. Diese Fraktion ist im Stadtteil in der Minderheit. Aber mit sinkendem Tabellenplatz werden es mehr.

Und dann gibt es die Unverdrossenen. Die Daueroptimisten. „Wir! Und der FC St. Pauli!“ „Dreinull, ich sag Dir´s“ … usw. usw. So schlägt eigentlich das Herz von St. Pauli. Und ich gebe zu: auch meins.

So einen Dämpfer, wie am Freitagabend, den können wir ganz einfach ab. Der bedient unseren Realitätssinn. Naseputzen, weitermachen. Ich erinnere gerne an unsere viel miteinander beredeten Wünsche zum Anfang dieser Saison: Nichts mit dem Abstieg zu tun haben, ab und zu mal an die Tabellenspitze anstoßen, Spannung erhalten. Und vor allem: immer mal wieder richtig guten Fußball wollten wir sehen. Eine Mannschaft, die einmal pro Woche für 90 Minuten alles raushaut, was sie hat. Und dabei auch den einen oder anderen Großfavoriten in die Ecke spielt.

Das haben wir alles in dieser Saison schon serviert bekommen. Aber nicht in jedem Spiel. Gegen den FSV Frankfurt, zum Beispiel, war diese Schippe mehr, dieses „HIER SIEGT NUR EINER“, nicht aktiviert worden. Die „Pflicht“ war mit dem schnellen Tor zum 1 : 0 erspielt. Dann brach´s ab. Für mich ist symptomatisch, dass gleich nach dem Torjubel die Spannung nachließ. Und das war der Anfang vom Ende.

Auch die zuverlässigsten Recken auf dem Rasen (Lasse Sobiech, Philipp Ziereis) patzten rum. Mit gerade mal einem Spieler in Braun-Weiß, dem man die Spielfreude auch ansah (Marc Rzatkowski) war die Partie nicht zu gewinnen. Der arme Robin im Tor hat verhindert, was zu verhindern war. Großartig! Aber er kann nun nicht alle Kohlen aus dem Feuer holen.

Lange Gesichter beim und nach dem Spiel. Ratlose Ursachenforschung. Einigkeit gab´s nur darüber: das A-Wort bitte nicht mehr in den Mund nehmen! Nicht mal dran denken! Dazu braucht es mehr Konstanz. Mehr demonstrative Siegessicherheit am Millerntor. Als „Spitzenmannschaft“ (dies Wort geistert mir hier zu viel herum) hätte man einem FSV Frankfurt (ordentlicher Zweitligadurchschnitt) ganz einfach zeigen müssen, wo es langgeht.

War nicht. Auch gut. Absteigen werden wir nicht. Jetzt können Thomas Meggle und Ewald Lienen in Ruhe die Mannschaft zusammenführen, die uns ab Sommer neu begeistern soll. Und dann bin ich auch wieder im Lager der ganz großen Optimisten.

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