Seitenanfang

Fröhliche Kämpfer, verzagte Künstler

FC St. Pauli - "RasenBallsport" Leipzig 1 : 0
Paulinenplatz, den 15. Januar 2016

.
.
.
.
Wir können Tabellenführer. Zwar noch nicht selbst, aber wir können sie ummachen. Die „Bullen“ aus Leipzig! Die ganz andere Fußballgeschichte! Zum dritten Mal hintereinander haben wir sie mit Einsnull aus dem Stadion geschickt. Geld schießt doch nicht immer Tore. Wie schön, jetzt sind wir deren „Angstgegner“.

RasenBallsport Leipzig wird mit aller Macht von der Marketingabteilung eines Brauseherstellers in die Bundesliga gedrückt. 16 Millionen haben die allein für Nachkäufe in der Winterpause ausgegeben (St. Pauli: 0). Sollen sie doch! Bei denen würde ich nie Mitglied werden wollen. Selbst, wenn sie mich ließen. Dort käme ich mir vor, wie jemand, der von Papi ein Geschenk kriegt, aber nicht mit spielen darf.

Lassen wir das. Wir haben - in bester St. Pauli-Manier - die Millionentruppe aufgemischt. EWALD, das war eine psychotaktische Meisterleistung! Jeder, jeder, jeder hat gewusst, dass wir uns mit 11 Mann hinten rein stellen werden. Und dann abwarten, was da kommt. Allein im Sturm bieten die drei Nationalspieler auf.

Nichts da! Unsere Jungs haben Old-School-Millerntor-Fußball gespielt. Mutig nach vorne. Weite Flanken in den freien Raum. Die Gäste hatten auf dem Platz etwas ganz anderes erwartet. Und wussten gar nicht damit umzugehen.

Schon in der achten Minute hat´s gewirkt. Ein Supertor! Wieder so ein Diagonalpass nach Außen, Thy auf Buchtmann, der auf den vorbeirennenden Buballa. Es folgt ein dynamischer Pass auf Rzatkowski, ein Haken, ein Tor. Ein Stadion voller Glück.

Zweiundachtzig Minuten lang sahen wir nun das, was wir inzwischen sehr gut können: einem technisch besseren Gegner die Zuversicht nehmen. Klar, Leipzig hat wunderbaren Fußball gespielt. Zweidrittel der Zeit haben sie dazu den Ball in den eigenen Reihen mit allem Respekt behandelt. Nur, was nutzt es, wenn immer wieder, im genau richtigen Moment, Braun-Weiß ihnen den Ball einfach wegnimmt? Und wenn´s bei denen doch mal bis vor´s Tor geklappt hat, dann war ja auch noch Himmelmann da. Und immer mal wieder waren unsere Jungs mit Zuversicht und Kraft auch vor deren Tor. Große Körpersprache! „Hier siegt nur Einer!“. Es war für uns ein Fest, dabei zu sein.

Die Spielplanplaner haben uns gleich noch so ein Freitagabendspiel am Millerntor zugedacht. Dann geht´s gegen jemand, der in der Tabelle genau da steht, wo wir im letzten Jahr auch waren. Das wird ein ganz anderer Auftritt.

Ich hoffe, unsere Jungs können nicht nur Feste feiern.

Navigationsbild für die Seite Notdienstplan Navigationsbild für die Seite Medikamente vorbestellen Navigationsbild für die Seite Umweltdaten Navigationsbild für die Seite Kundenkarte Navigationsbild für die Seite Magazin Navigationsbild für die Seite Anfahrt Navigationsbild für die Seite Apotheke am Paulinenplatz

Neu! Neu! Neu!

Der Online-Fanshop mit Rabatt für St.Pauli-Mitglieder.
Bitte hier entlang

Öffnungszeiten

Mo - Fr:08:30 - 18:30 Uhr
Sa:09:00 - 13:00 Uhr

Gesundheitslexikon