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Es geht auf den Rest

FC St. Pauli - SC Paderborn 3 : 4
Paulinenplatz, den 14. März 2016

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1. Vorspiel

Das Vorspiel habe ich gewonnen, am Freitagnachmittag. Zu null! Mit einem Konter, wie aus dem Lehrbuch, mit blitzschnellem Umschaltspiel und deutlicher Körpersprache. Wie das? Ich sitze in der Apotheke. Hinten im Büro. Meine Frau stürzt herein, „Die haben die Fahne geklaut! Abgerissen! Gerade eben! Engländer!“ So schnell war ich noch nie an der Eingangstür. Und in den letzten 30 Jahren bin ich auch noch nie so schnell gerannt, wie am Freitag runter die Brigittenstraße. Vor mir ein Trupp in Grün-Weiß.

An Spieltagen hängt vor der Apothekenwand die ganz große St. Pauli-Flagge. Das gehört sich so bei uns. Das ist Teil der Inszenierung des Viertels. Jeder macht sich hübsch. Und jetzt war sie weg, die Zierde der Apotheke. Im breitesten, mir möglichen, Cockney-Englisch ging ich an der Ecke Brigitten-/Bleicherstraße die Buben aus Glasgow an. Schotten, keine Engländer! Die taten unschuldig. Alles Grün, nirgendwo ein Fetzen Braun-Weiß. Und Verstehen wollten sie mich auch nicht. Das viele gute Bier bei ALEX tat seine Wirkung. Was sollte ich tun? Abtasten? Taschenkontrolle? Bloody Scottish Bastards! Ich hatte Glück. Ein Mitglied dieser spätpubertären Gang hatte etwas weniger Alkohol im Kopf als der Rest. Die Flagge wurde rausgerückt. Der Bube entschuldigte sich sogar, fand es auch nicht in Ordnung, wenn man sich „same side“ beklaut. Danach hingen die wunderbaren Farben wieder vor der Apotheke. So, wie es sich gehört.

2. Das Spiel

Der Unterhaltungsfaktor war deutlich, deutlich höher als an den Spielen zuvor. Sieben Tore! Das hört sich gleich nach Wunderstürmern an. War aber nicht. Kein Thy (grippekrank), kein Verhoek (ach Johnnnniii, gute Besserung!). Sonst haben wir keinen. Sich mit einem offensiven Mittelfeld durchzuwursteln, reicht nicht. Jetzt rächt sich, dass nicht zugegriffen wurde, als vielleicht noch ein „Knipser“ auf dem Markt war. Gab´s da weltweit keinen in unserer Preisklasse? Ohne aggressives Spiel ist zum Schluss der Saison kein Blumentopf zu gewinnen. Und da war nichts. Wie soll das gegen 1860 gehen? Oder gegen Düsseldorf und schon im nächsten Spiel gegen Sandhausen?

Nun ja. Vorhang zu. Paderborn, vom Tabellenende, war genau dieses eine Tor stärker als der glorreiche FC. Und – wie so oft -, sie haben diese Punkte einfach mehr gebraucht als wir.

3. Und nun?

Sportdirektor und Trainer können ab jetzt ohne Nebengeräusche die nächste Saison planen. Ich nehme an, dass sie ganz genau wissen, wer geht, wer bleibt. Und nun kennen sie auch den Rahmen, in dem wir uns bewegen. Das ist die Zweite Liga. Ohne Wenn und Aber.

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