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Auswärtssieg im Glück

VfR Aalen - FC St. Pauli 0 : 1
Paulinenplatz, den 4. März 2013

Jeder von uns hat diese originellen Sprüche zuhause. Geschnitzt, gestickt, gerahmt oder auch per Magnet am Kühlschrank befestigt. Geistvoll Sinnfreies zur Lebensbewältigung. Immer mal wieder stimmt dann so ein Sinnspruch. Dieser zum Beispiel:

„Das Leben ist ungerecht. Aber denke daran: nicht immer zu deinen Ungunsten.“

Diese Weisheit umschreibt genau das, was gestern passiert ist. Ich sitze wieder bei Remo´s am Paulinenplatz vor dem sky-Fernseher. Mit mir ein paar weitere Unentwegte, die um Halbzwei nachmittags auch nicht wissen, ob sie nun Kaffee oder doch schon ein Bier trinken sollen. Die Erwartungen sind eher gedämpft. „ Auswärts kriegen unsere Jungs nichts richtig in den Griff.“

Leider wollten unsere Fußballhelden da unten in der Aalener Frühlingssonne genau diese Einschätzung bestätigen. Ihr Spiel wirkte mal wieder zerfahren, unkonzentriert, zufällig. Es blieb auf einem sehr bescheidenen handwerklichen Niveau. „Im letzten Jahr haben wir solche Mannschaften – gerade auswärts! - auch mal an die Wand gespielt“, sagt der Ur-St. Paulianer neben mir. Konstruktives, Kreatives, Überraschendes, - Fehlanzeige. Bei beiden Mannschaften. Das kann doch nicht alles am schlechten Rasen liegen. Ich lege mich schon sehr früh auf ein mühsames Nullnull fest.

Jetzt kommt eine gängige Fußballweisheit, diesmal verkehrt herum: Erstmal hatten wir kein Pech. Und dann kam auch noch Glück dazu.

Dem VfR Aalen fielen dicke Tormöglichkeiten vor die Füße. Sie haben sie alle verstolpert. Und in der ganz großen Not war unsere Nummer 1, Philipp Tschauner, ein überragender Rückhalt. Danke!

Das Pech, das uns erspart blieb, das waren zweimal Szenen in unserem Strafraum, die nicht zu Unrecht mit einem Elfmeter bestraft werden konnten. Beide Male blieb der Pfiff aus. Interpretationssache. Danke!

Und dann kam das Glück dazu. In der neunzigsten Minute! Wieder so ein kritisches Ding. Unser Ginni arbeitet sich bis ganz nach vorne durch und verhakt sich mit dem Fuß eines Verteidigers. Und diesmal pfeift der Schiedsrichter. Daniel Ginczek schießt selbst. Mit Kraft. Und der ist drin. Danke!

Wir sind „in die Punkte gekommen“, ganz so, wie es Rachid Azzouzi schon so lange gefordert hat. Kurs: gesichertes Mittelfeld. Das soll mir recht sein in diesem Jahr. Das nimmt vielleicht auch die Angst und den Druck von den Schultern der Mannschaft. Ich kenne meinen FC St. Pauli. Und darin bin ich mir ganz sicher: die Jungs können besser Fußball spielen als sie uns bisher gezeigt haben.

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