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Apotheke am Paulinenplatz - Hamburg
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EW's Fußball-Tagebuch

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Die Apotheke am Paulinenplatz arbeitet nach einem Qualitäts-Management-System. Sie wurde als eine der ersten Apotheken in Hamburg im Jahr 2004 vom TÜV Rheinland zertifiziert und seither in jedem Jahr geprüft und rezertifiziert.

Schmucklos. Aber wir sind glücklich.

FC St. Pauli - FC Kaiserslautern 1 : 0
Paulinenplatz, den 3. Dezember 2012

So ein Klassiker verspricht immer, etwas ganz anderes sein, als so Spiele gegen Sandhausen, Aalen, Aue oder gegen den FSV Frankfurt. Da knistert doch was! Jeder, rund um den Paulinenplatz, konnte vor dem Spiel Geschichten beitragen zu den großen Duellen gegen die „roten Teufel“, von Triumphen und Tragödien, die sich am Millerntor und auf dem Betzenberg abgespielt haben. Es waren immer heftige Rivalenkämpfe auf Augenhöhe und immer haben die Journalisten in den großen Legenden-und-Phrasentopf gegriffen, wenn sie Stories von den „Kultvereinen“ erfunden haben.

Und was ist am Sonnabend dabei herausgekommen? Ein recht schmuckloses Spiel mit viel Mittelfeldarbeit bei nasskaltem Wetter. Nichts, was von den Sitzen gerissen hätte. Aber: das einzige Tor fiel auf der richtigen Seite. Und alle drei Punkte blieben am Millerntor. Kaiserslautern wurde im letzten Spiel der Hinrunde zum ersten Mal in dieser Saison geschlagen. Von uns.

Die erste Halbzeit war (nun ja, bis auf ein paar Pfostenschuss-Aufreger der Lauterer) langwierig und über weite Strecken sogar langweilig. Aber wer verlangt denn, dass die Jungs uns bei jedem Spiel auch ein Drama abliefern müssen? Schlüsselszene ist vermutlich die „Gelb“-Verwarnung von Idrissou. Er fing dann an, zu meckern und kriegt – für alle im Stadion sichtbar – ein paar sehr deutliche Worte vom Schiedsrichter Wolfgang Stark. So etwa „Noch-ein-Wort-und-du-gehst-sofort-runter!“ Die Hand war an der Hosentasche. Von da an war vom Stürmer Idrissou gar nichts mehr zu sehen. (Für den Rest des Tages hatten wir den Schiri als „Unseren Wolfgang“ vereinnahmt).

Einzig der „Stimmungsboykott“ der ersten zwölf Minuten ist noch erwähnenswert. Man hörte nur ein gleichbleibendes Gemurmel von den Rängen und ein deutliches „Psssst“, wenn es doch einmal laut werden wollte. Botschaft: WIR sind wichtiger Teil des Spiels. „Systemrelevant“, wie das bei den Banken heißt. Ohne uns ist das kein richtiger Fußball. Kein ernst zu nehmendes Produkt, das einen Markt hätte. Schauen wir mal, ob die Botschaft beim DFB ankommt. Ob wir uns im „Sicherheitskonzept“ als mündige Erwachsene wiederfinden. Wir Zuschauer im Stadion haben es gründlich satt, wie unartige Zöglinge behandelt zu werden.

Aber mehr zum Spiel: in Halbzeit Zwei wurde vieles besser. Der FC St. Pauli zeigt wieder Dominanz! Der neue Trainer hat die besten Tugenden unserer Jungs hervorgeholt und gefestigt. Der rote FCK fand ab Mitte des zweiten Durchgangs nicht mehr statt. Ich saß direkt hinter unserem Tor, ich bekam dort nichts mehr zu sehen. Aber irgendwo da hinten, auf der fernen Südseite, für uns nicht recht nachvollziehbar, ging der Ball ins Netz. Jubel und Erleichterung allüberall. So kann der 1. Advent kommen. „Macht hoch die Tür, das Tor macht weit …“.

Nur noch 1 Spiel und dann dürfen wir auf „unseren“ Plätzen sitzen. Oben auf der Gegengerade, rechts vom zweiten Aufgang. Wir freuen uns, - wie Kinder auf Weihnachten.

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