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Apotheke am Paulinenplatz - Hamburg
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EW's Fußball-Tagebuch

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Die Apotheke am Paulinenplatz arbeitet nach einem Qualitäts-Management-System. Sie wurde als eine der ersten Apotheken in Hamburg im Jahr 2004 vom TÜV Rheinland zertifiziert und seither in jedem Jahr geprüft und rezertifiziert.

Abstieg? Das geht nun gar nicht!

FC St. Pauli - 1. FC Köln 0 : 1
Paulinenplatz, den 19. Februar 2013

Schön der Reihe nach. Das war nämlich ein außergewöhnliches Fußballerlebnis, gestern. Das hat schon was, wenn ein Spiel erst am späten Abend ausgetragen wird. Wie banal ist dies Halbzwei am Nachmittag! St. Pauli, jedenfalls, vibrierte gestern. Den ganzen Tag. Alle, die mich in der Apotheke und im Viertel ansprachen, hatten dieses „Heute Muss“ auf den Lippen. Noch ein „Sandhausen“ wollte niemand mehr zulassen. Man erwartete Großes von diesem Spiel.

Dann die Annäherung. Wohlpräpariert mit Thermosocken, langen Unterhosen und allem Gedöns habe ich mich nach Ladenschluss auf den Weg gemacht. Ist ja nicht weit. Ein Bier vorm Miller und dann fand ich mich in einer unendlichen Schlange wieder. Die ganze Gegengerade, dreizehntausend Menschen, haben sich in immer neuen S-Haken-Kurven vor den Einlässen gedrängelt. Da waren kaum mehr als zehn Sicherheitsleute, die uns alle abtasten und abknipsen sollten. Fünf Minuten vor Spielbeginn war das dann nur noch eine Alibigeste, und ich habe ganz kurz vor den „Hells Bells“ meinen Platz erreicht.

Was heißt erreicht? Ich steige die völlig fremden Treppen hoch, Christian, mein Mitstreiter, fasst mich am Arm: “Jetzt pass auf!“. WOW! Unser neues Stadion! Im Flutlicht! Jeder Platz besetzt! Das ist grandios. Das ist überwältigend. Der FC St. Pauli ist ganz oben im Fußball angekommen. Zwei Jahrzehnte Millerntor schießen mir durch den Kopf. Ich mache große Augen. Und bin stolz.

Es bleibt keine Zeit. Unter mir geht’s los. Fernsehperspektive. Ein farbig sattes Bild. Das „Aux Armes“ ist noch nicht erklungen, ich bin noch gar nicht orientiert (was wohl öfter vorkommt), da ist´s auch schon geschehen: zweite Minute, Tschauner stellt seine Mauer nicht gut genug, der Ball ist drin. Das-Darf-Doch-Nicht-Wahr-Sein! Ist es aber.

Nun folgt ein großer Kampfabend zweier Mannschaften der 2. Liga, die nur eingeschränkt über spielerische Mittel verfügen. Köln war schlecht! St. Pauli aber auch. Und trotzdem: der Kampfesmut hat mich sehr beeindruckt. Auch wenn es zuhauf Fehlpässe, Fehlentscheidungen, Fehlschüsse und all das am ganzen Abend gab. Die Jungs in Braun-Weiß haben alles gegeben. Und wir auf den Rängen auch. Es war noch nie so laut am Heiliggeistfeld. Die Mannschaft hat das aufgenommen. Das war anders als in den beiden Spielen zuvor. Acht gelbe Karten waren im Spiel, davon haben wir uns fünf abgeholt. Und zwei rote dazu. Beide Innenverteidiger!

Wir sind wieder mal im Abstiegskampf angekommen. Wenn die Jungs ihn so ernst nehmen, wie gestern Abend gezeigt, dann ist mir nicht bange. Aber: Das werden noch dramatische Abende am Millerntor.

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