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Der Frühling ist da

FC St. Pauli - TSV 1860 München 3 : 1
Paulinenplatz, den 15. April 2013

Was für eine Fußballwoche! Und jedes Mal geht es gut aus! Wunschkonzerte. Die Bayern zeigen zum Auftakt den perfekten Fußball, oder so etwas, was nahe dran ist. „Mir san mir!“ So cool möchte man selbst auch gerne mit allen Widrigkeiten des Lebens umgehen. Und dann die Borussia aus Dortmund, diese Große-Jungs-Mannschaft mit dem mitreißenden Hurra-Stil. Es macht einfach Freude, den Schwarz-Gelben zuzuschauen. Der Glücksgott mischt dann auch noch kräftig mit. Es soll mir niemand erzählen, dass Schiedsrichter Roboter wären. Tief drinnen haben die auch Sympathiegefühle und Sinn für die besseren Inszenierungen. Da drückt man bei einem Abseits, das ganz zum Schluss einem Happy End im Wege steht, schon mal beide Augen zu. Ein Spiel, eben.

Meister und Vizemeister aus Spanien und aus Deutschland spielen zurzeit den besten Fußball auf unserem Erdteilund repräsentieren die beiden stärksten Ligen. Und wie sieht es mit dem Unterbau aus? Der zweiten Liga? Aufstieg und Abstieg scheinen jetzt festzustehen. Es geht nur noch um Relegationsplätze. Und da ist der FC St. Pauli nicht mehr dabei. Oben nicht, unten aber auch nicht. Wir brauchen kein „A-Wort“ mehr in dem Mund zu nehmen. Vor dem Spiel am Sonnabend war man rund um den Paulinenplatz spürbar verunsichert. Sind wir nun doch im Abstiegsstrudel drin? Müssen wir die Punkte tatsächlich gegen die Erfolgreichen dieser Saison holen? Sogar auswärts? Können wir das denn?

Dazu kamen am letzten Wintertag des Jahres (Fünf Grad Celsius! Eisiger Wind!) weitere Fragen vor dem Spiel. Was anziehen? Vollausstattung? Lange Unterhose? Bier schon um zwölf? Überhaupt vorher raus in den Regen? Alles hat sich geregelt. Zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten. Ich hatte sogar den Eindruck, dass selbst die Münchner gut mit diesem Spiel und diesem Ergebnis gut leben können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die bei der absurden „Dayly Soap“ rund ums Grünwalder Stadion wirklich Lust haben, nach oben in die erste Liga zu schauen. (Der Fußballgott möge gnädig verhüten, dass wir je einen arabischen oder was auch immer für einen Investor mit ins Boot nehmen müssen).

29 000 Anwesende, jedenfalls, haben am Sonnabend das beste Heimspiel des FC St. Pauli gesehen. Die Jungs haben endlich, endlich, endlich gezeigt, was sie als Mannschaft leisten können. (Selbst mir ist ja in den letzten Spielen der Optimismus immer mehr abhanden gekommen). Aber bei diesem Spiel war schon nach wenigen Minuten völlig klar: „Heute siegt nur einer, St. Pauli und sonst keiner!“.

Das habt ihr gut gemacht, Jungs. Fast durchgängig, im ganzen Spiel. Da gab es Kombinationen, die ich im Zusammenhang mit unserer Mannschaft schon fast vergessen hatte. Genau so stelle ich mir den erfolgreichen Fußball unserer Zukunft vor. Das möchte ich in der nächsten Saison begleiten.

Unserem Sportdirektor fällt nun die entscheidende Rolle zu. Die richtigen Leute halten, kluge Ergänzungen vornehmen. Ich wünsch ihm – und uns – dazu viel Glück!

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