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„Hier gewinnt nur einer, St. Pauli und sonst keiner“.

FC St. Pauli - Jahn Regensburg 3 : 2
Paulinenplatz, den 11. März 2013

Sonnabend-Morgen in der Apotheke am Paulinenplatz. 14 Stunden danach. Ein erheblicher Teil meiner Kunden ist heiser. Der gestrige Abend hat Spuren hinterlassen. Ein solches Schauspiel, eine solche Tragik-Komödie haben wir alle lange nicht erlebt. So schallend gelacht wie gestern Abend habe ich im Millerntorstadion noch nie. Unsere angeschlagenen Stimmen kamen vom Lachen!

Und das sah ganz lange gar nicht danach aus. Die erste volle Stunde haben wir vornehmlich gelitten. Nichts lief zusammen. Dennis Daubes Großchance, 10 Sekunden nach Anpfiff versprach viel und hat nichts gehalten. Von „der besten 2. Liga der Welt“ (DSF-Sport 1-Geschwätz) waren beide Mannschaften meilenweit entfernt. Das 1 : 0 durch Akaki Gogia kam eher überraschend und war ein abgefälschtes Etwas. Das bekannte Pech im Tabellenkeller. Wir übten schon mal das Lachen.

Ruhe kam nach dieser standesgemäßen Führung aber nicht auf das Feld. Es fehlte einfach ein „Feldherr“, einer, der den Takt vorgibt und eine planvolle Spieleröffnung auf den Rasen legt. Es wurde hektisch und wirr gespielt. Folglich gab´s „individuelle Fehler“ (Kalla! Kalla! Rabenschwarzer Abend!). So etwas fordert selbst einen Tabellenletzten zum Torausgleich heraus.

Jetzt sind die Jungs noch mehr verunsichert. Regensburg schießt sich ein. Zweimal ans Gebälk. Dann – endlich – ist die schlimme Stunde rum. Der Trainer wechselt Erfahrung ein. Ebbers, Boll, später auch noch Bruuuuuuuuuns. Sofort ist das ein anderes Spiel! Der Ball läuft über mehrere Stationen und das sogar in die erwünschte Richtung.

Das konsequente Tor folgt auf den Fuß. Kringe, Ginczek, unter die Latte. Sehenswert. Schon wieder Ginczek! Der FC St. Pauli scheint einen Heimsieg nach Hause zu fahren. Lob von allen Seiten. „Lebensversicherung“, „Topstürmer“ „Unbedingt halten“ … Da stach „Ginni“ wohl der Hafer. 27 000 im Stadion sind Zeugen einer der dümmsten Attacken in der Geschichte des Millerntors. An der Mittellinie. Drei Minuten vor Schluss. Bei Führung. Von hinten in die Beine. Rot!

Regensburg macht den Schlusswirbel, wir „rumpeln“, der Ball ist drin. Und zwei Punkte sind futsch. Wir sind fassungslos. Aber 1 Minute ist doch noch zu spielen. Anstoß, Angriff, Boll, Gogia, Bruns, Tor.

Und hier setzt das Lachen ein. Ich stand da in meiner Sitzreihe 3 in der Gegengerade und habe gebrüllt und gelacht und Menschen gedrückt und wieder gelacht. Was für ein Drehbuch! Das ist Fernsehkitsch. Das glaubt uns keiner.

Abpfiff, „You never walk alone …“ und alles was dazu gehört. Bei uns pure Seligkeit. „Noch sieben Siege – von mir aus auch solche, oder wie den vom letzten Sonntag – und wir spielen in Augsburg um die Relegation“. Wir haben weiter gelacht.

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