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Fuuunk!! Was erlauben Funk?

TSV 1860 München - FC St. Pauli 1 : 1
Paulinenplatz, den 6. März 2012

Rund um die Apotheke, vor dem Spiel, da hieß es nur: „Serie brechen“. Da war aber auch ein Heidenrespekt zu spüren, vor dem Rückspiel bei den Sechzigern. Noch nie, wirklich noch nie hatten wir gegen die in München auch nur einen Punkt geholt! Wie sagte ein Stammkunde am Nachmittag vor dem Spiel zu mir: „Heute endlich ein Sieg! Was sonst? Oder soll ich jetzt schon mit meinen Wünschen klein beigeben?“

Die Mannschaft hat da ganz ähnlich gedacht. Das war frischer, durchsetzungsfreudiger Angriffsfußball auf einem sehr ordentlichen Zweitliganiveau. Das waren zwei ambitioniert, selbstbewusste Mannschaften mit solider Verteidigungsarbeit auf beiden Seiten. Kein Offensivspieler durfte sich länger als Zehntelsekunden mit seinem Ball beschäftigen. Unser Stürmer (wir hatten mal wieder einen auf dem Platz) machte dann den kleinen Unterschied gegen Ende der ersten Halbzeit: Petar Sliskovic fummelt sich in den Strafraum, wird von hinten gelegt. Elfmeter. Und Florian Bruns – unser Oldie mit Anfang 30 – verwandelt mit Routine.

Vor dem Fernsehgerät blieben wir alle in Habacht. Ein Einsnull – da war keiner anderer Meinung – das reicht nicht für 90 Minuten. Nicht beim FC St. Pauli. Das haben uns viele hundert Spiele gelehrt. Wir waren dabei!

In den letzten zehn Spielminuten kommentierten wir unter Spannung fast jeden Spielzug. „Gut“. „Rüber!“ „Das doch nicht!!“ Steil!“ „Geh doch drauf!!“ „Das darf doch nicht wahr sein …“ Und dann: „WAS-MACHT-DER-DENN-DA??“ Achtundachtzigste Minute. Paddy Funk schaut sich im eigenen Strafraum den Ball an. Und wartet. Worauf denn? Dass der andere Paddy (im Tor) den Ball in Seelenruhe aufnimmt? Der Turn- und Sportverein 1860 München schaltet schneller. Tor. Das war ganz leicht. Oh Paddy! Du bist doch sonst ein Guter. Gestern, vor dem Bildschirm, da hast du uns umgehauen.

Positives zum Ausklang. Schubert nach dem Spiel: „Wir werden uns kurz schütteln und zuversichtlich die kommenden Aufgaben angehen. Wenn wir diese Leistung wiederholen, haben wir die Möglichkeit, regelmäßig zu punkten.“ So soll es sein.

P.S. In der Halbzeit, bei sky, da trat Elton als Pausenclown auf. Und gab den Uralt-Fan und St. Pauli-Fachmann. Lieber Elton, - da solltest du aber wissen, dass man die eigene Mannschaft öffentlich nicht runtermacht. Vor laufender Kamera deutschlandweit den eigenen Torwart als „Unseren Schwachpunkt“ zu denunzieren, das ist ein glattes Eigentor. Und herzlich dumm.

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