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Ein Fußballspiel beginnt nicht erst, wenn der Gegner ein-, zwei null führt.

Alemannia Aachen - FC St. Pauli 2 : 1
Paulinenplatz, den 6. Februar 2012 (10 Jahre Weltpokalsiegerbesieger!)

Da gab es im Vorfeld keine zwei Meinungen. Wir hatten ja die ganze Winterpause Zeit, das zu diskutieren. „Aachen? Das Auftaktspiel? Das wird ein Arbeitssieg.“

Ist auch verständlich, mit dem grandiosen Eintracht-Spiel im Rücken. Mit diesem hoffnungsvollen Tabellenplatz. Aber diese Zuversicht ist nun tiefer gerutscht. Genau wie der Verein in der Tabelle.

Es war saukalt in Aachen. Für beide Mannschaften. Was hat André Schubert in der Pressekonferenz vor dem Spiel gesagt: „ Uns muss egal sein, was der Gegner spielt, wir müssen unser Spiel durchsetzen“. Das haben sie dann auch. Sechzig Prozent Ballbesitz! Nur, was haben sie damit angefangen? Kombinationsfußball in die Breite! Gerne um den Mittelkreis herum. Offensiv, mit Wagemut nach vorne, das konnte man viel zu selten sehen. Und wenn man zwei Gegentore einfach weggibt, dann sind alle Punkte futsch. So haben wir in Ingolstadt verloren, und jetzt wieder.

Gelassenheit ist eine positive Eigenschaft. Aber für diese sechzig Minuten auf des Gegners Platz, da wünsche ich mir doch mehr Leidenschaft! Was ist das eigentlich für eine Lethargie in der Startphase, in den ersten zwanzig, fünfundzwanzig Minuten? Diese verlorene Zeit kann man mit „Hoch-und-Weit“ später nicht mehr aufholen. Ich möchte zwei Mal fünfundvierzig Minuten lang sehen, dass die Jungs ihr Tor unbedingt wollen. Ich warte auf überraschende Offensivideen. Vorne, am Strafraum, da spielt die Musik!

Wir waren – auf dem Papier – in der zweiten Hälfte so offensiv aufgestellt, wie nur möglich. Da hätte einem Gegner wie Alemannia Aachen doch das Herz in die Hose rutschen müssen. Tat es aber nicht. Die waren selbstbewusst und sehr beweglich. Die rannten um ihr Leben. Und Friedhelm Funkel scheint ein guter Motivator zu sein. So etwas wird belohnt. Da wird auch mal bei einem Saglik-Tor auf „Abseits“ erkannt, obwohl es das nie und nimmer war. Genau so kommt man aber aus dem Tabellenkeller raus. Wir haben da unsere Erfahrungen. (Das Leben ist ungerecht. Aber nicht immer zu deinen Ungunsten.)

Im Umfeld der Apotheke herrscht nun gedämpfte Stimmung. Aber jeder meint, dass die Jungs deutlich besser können. Dem schließe ich mich an und hoffe, dass das Feuer im Spiel am nächsten Sonntag das ganze Millerntor erwärmen wird.

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