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Fußball dauert zweiundneunzig Minuten

SC Paderborn - FC St. Pauli 1 : 1
Paulinenplatz, den 5. Dezember 2011

Das war so´n richtig graues Vorwinter-Da-Müssen-Wir-Durch-Fußballspiel. Schön, dass ich nicht wirklich in die Verlegenheit kam, dort hinzu reisen. (Auch wenn ich weiß, dass sie dort ein gutes Bier brauen und kuschelige Kneipen haben. Ein kerniger Menschenschlag. Und die solide deutsch-westfälische Küche tut auch mal gut.)

Paderborn? Römisch-katholisch, ein paar Studenten, viel mittelständischer Gewerbefleiß. Irgendwie der Inbegriff von deutscher Provinz. Fußballprovinz allzumal. Die sollen aber auf dem Weg nach oben sein. Nach ganz oben? Paderborn in der 1. Bundesliga, das wäre ein echter Glockenschlag. Aber gehören die nicht mehr in die Liga von Erckenschwick, Heidenheim, Halle und Konsorten? Uns haben sie in der Vergangenheit zuverlässig geschlagen. Denn im Fußball rächt sich Unterschätzung. Aber davon konnte diesmal keine Rede sein. Denn keiner kennt diesen Verein besser als unser Trainer. Er hat die in jahrelanger Arbeit da hingeführt, wo sie heute stehen: auf unserer Augenhöhe.

Wir sahen am Freitagabend recht solide Abwehrarbeit. Auf beiden Seiten. Unsere Offensivabteilung blieb neunzig Minuten lang harmlos. Ein Spiel, fast ohne jede Torszene. (Der „Kicker“ fabuliert in seinem Online-Spielbericht von „hochspannender Partie“ und von „rassigen Zweikämpfen“. War der Schreiber im Stadion? In welchem?) Vom Genius war sicherlich niemand geküsst. Das waren neunzig Minuten mit eher belanglosem Hin und Her. Einundneunzig Minuten, fast zweiundneunzig. Und dann kam Fabian Boll. Der wollte ganz zum Schluss ganz genau dort am Strafraum seinen Freistoß haben. Mit aller Macht. In der tatsächlich letzten Aktion des Spiels. Und es hat wieder mal geklappt. Alles für diesen Moment! Wieder Boll! Der hat das Zeug zur Legende!

Jetzt wollen wir mal zusammenzählen, die Hälfte der Spielzeit ist rum. 36 Punkte! Mehr als in der großartigen Aufstiegssaison. Keiner im Viertel hat so etwas auch nur angedeutet. Ich doch auch nicht. Wir bleiben oben dran.

Wenn ich die Meinungen der „Experten“ hier im Apothekenumfeld zusammenfassen darf: Nichts ist entschieden da oben in der zweiten Liga. Düsseldorf wird noch einbrechen, die haben immer wieder Glück gehabt und eigentlich über ihre Verhältnisse gespielt. Fürth bleibt solide graue Maus. Irgendjemand muss ja Platz 5 der Tabelle einnehmen. Paderborn hat das Zeug für einen guten Mittelfeldplatz, Sechzig hat mit sich selbst zu tun. Braunschweig? Nää!

Und wer bleibt dann noch?

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