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Drei Tage vor Schluss: Krieg und Frieden.

FC St. Pauli - Hansa Rostock 3 : 0
Paulinenplatz, den 23. April 2012

Ein Sonntag mit wahrem Aprilwetter. Mit dem ganzen Programm. Ein Spielsonntag voller Widersprüche.

Es ging um was. Es war das vorletzte Heimspiel der Saison. Und die, die sich selbst als größte Fans aller Zeiten (GRÖFAZ) einschätzen, unsere Freunde von den Ultras, die waren nicht da. Die blieben draußen vor dem Stadion. Und vergossen Krokodilstränen vor lauter Solidarität mit Hansa Rostock-Fans. Ausgerechnet Rostock! Die schlechtesten Gastgeber der Liga! (siehe dazu meinen Bericht vom 21. November 2011 „Beim Ligaprekariat“).

Noch mehr Widersprüche? Fast 2000 Rostocker kamen mit dem Zug nach Hamburg. Und sind hier auf einer Demo durch Altona gelatscht. Die Königstraße runter, die Palmaille wieder zurück. Friedlich. Dafür hat die Polizei gesorgt. Die war gleich mit zweieinhalbtausend Mann angerückt. Und dann kracht es doch. Die Rostocker waren längst wieder abgereist, da kam die Stunde für die Testosteron-Bubis aus Hamburg. Die verwüsten den Paulinenplatz, zünden Container an, schmeißen Dixi-Klos um. Arme Gestalten. Gewalt als Event.

Bitte, nenne sich keiner davon St. Pauli-Fan!

Lasst uns zum Spiel kommen. Auch da gab es Widersprüche. Trotz „Boykott“ war die Südtribüne voll. Und trotz Abwesenheit der Scha-la-la-Tra-la-la-Truppe war genau die richtige Fußballstimmung im Stadion. Support zum Spiel und nicht nur jugendbewegte Singestunde. Es war ein gutes Spiel unserer Jungs mit genau so gutem Echo von den Rängen. Dafür sorgte vor allem der älteste Spieler auf dem Platz, Mario Ebbers. Der war überall, machte selbst zwei Tore und gab die Vorlage zum dritten. Respekt! Und bitte ganz schnell den Vertrag verlängern!

Hansa Rostock spielte wie ein Absteiger und ist nun auch einer. Sie haben es emotionslos hingenommen. So ein Spiel und nicht mal eine gelbe Karte! Mit dieser Einstellung werden die auch in der dritten Liga durchgereicht. Soll uns nicht kümmern.

Und wir? In der letzten Woche patzt Düsseldorf, gestern Paderborn. Können wir doch noch den ominösen dritten Tabellenplatz entern? Erst mal müssen die „Hausaufgaben“ erledigt werden, Dresden und das Abschlussspiel gegen eben jenes Paderborn. Je drei Punkte, bitte.

Ich wünsche viel Erfolg!
Bin aber leider nicht dabei. Melde mich aber, - die Hoffnung stirbt zuletzt -, wenn Lukas Podolski sein letztes Kölner Spiel gegen den FC St. Pauli austragen muss.

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