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Fußball allein zuhaus.

SC Karlsruhe - FC St. Pauli 0 : 2
Paulinenplatz, den 20. September 2011

Eigentlich wollte ich in Karlsruhe dabei sein. Genau wie vor zwei Jahren, beim großen Viernull-Auftakt im Wildpark. Dem Auftakt einer wunderbaren Aufstiegsrunde …

Nun also doch nicht. Drei Tage nach unserem Italienurlaub fand ich so einen Ausflug doch etwas unanständig. Also, was habe ich gemacht am Montagabend im September? Mich im Vereinsheim mit Gleichgesinnten vor dem Großbildschirm verbrüdert? Bei REMO zwischen Pizza und Pasta mit viel „Rumore“ Tore gefeiert? Nee, ich war zuhause auf der Couch. Allein mit der Kiste und Sport 1. (Der Widerstand meiner Gattin – am Fußball höchst uninteressiert -, die sonst montags dem Charme von Günter Jauch erliegt, war schnell gebrochen).

Da fand ich mich nun zwischen Gedöns und ganz viel Werbung im DSF: ein fades Erlebnis! Das hat doch mit Fußball nichts zu tun! Was machen eigentlich all die Menschen mit den sky-Sport-Abos, wenn sie allein vor ihren Kisten sitzen? Und dann auch noch mit einer „Konferenz“ verarscht werden, wo ohne ihr Zutun hin und her geschaltet wird, wo mal hier ein Tor fällt und auch da mal eins, und anderswo „Gelb“ gezückt wird und – wusch – in Zeitlupe wiederholt wird, wo es doch kein Abseits war?

Das war gestern nicht so, aber kann man sich allein vor der Glotze überhaupt glaubhaft aufregen? Ich konnte es auf dem Sofa nicht. Ich habe mich gefreut über das, was der FC in Karlsruhe gezeigt hat, mehr aber auch nicht. „Erlebt“ habe ich ohne Resonanz von Nachbarn gar nichts.

Zum Spiel: das war für Braunweiß von Anfang bis Ende gut gelaunt. Zwei schöne Tore, immer wieder Ballstafetten, ein Gegner ohne Selbstvertrauen, ohne eingespielte Routine. Das konnten unsere Jungs ganz entspannt runterspielen. Bruns schießt ein Traumtor, Ebbers trifft, Thorand macht seinen spieltäglichen Klops diesmal an der Seitenlinie und schrammt nur knapp am Rot vorbei. Und Freund Rothenbach erkämpft die beste Chance für den KSC, - sehr knapp am Eigentor vorbei.

Was wir sonst aus Baden mitbringen, sind vor allem drei Punkte. Und die bedeuten: Tabellenspitze. Zusammen mit den Fürthern, aber die werden am Ende doch immer Fünfter.

Wie schön, in drei Tagen geht´s schon weiter. Gegen Aue. Am Millerntor. Da haben wir etwas gut zu machen. Die Pokalpleite aus dem letzten Jahr. Das wird ein langer Freitagabend. Mit gehöriger Vorfreude im Viertel. Das ist mein Fußball! Und: „In drei Tagen“ klingt auch sehr viel besser als „nach nur einem Spot“.

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