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Ohne Fleiß gar kein Preis.

FC Ingolstadt 04 - FC St. Pauli 1 : 0
Paulinenplatz, am 12.12.11

Geringschätzung war es nicht. Aber doch ein Stück Überheblichkeit. So ein „Wir-lassen-das-mal-ganz-entspannt–angehen, irgendwann- schieben-wir-das-ganz-einfach-rein“.

Ich saß am frühen Sonntagnachmittag auch selbst ganz entspannt vor einem Cappucino(!) in REMO´s Trattoria. Ich geb´s ja zu: ich hatte ganz ähnliche Gedanken. Aber was ich mir da vor dem SKY-Fernseher zurecht träumte, um mich selbst zu beruhigen, das war blanker Unsinn. Was man von unseren Jungs auf dem Rasen sah, das war keine Souveränität. Das war Pomade. So kann man bei einem Tabellenletzten nicht aufspielen! Mein FC St. Pauli weiß doch aus langer Tradition, welche Kräfte so ein „Unten“ gegen „Oben“ freimacht. Du hast keine Chance, also nutze sie. Das hat uns in glorreicher Vergangenheit zu manchem Triumph verholfen. Gestern war Ingolstadt dran.

Wie kann man nur eine komplette erste Halbzeit spielen unter der Überschrift “ Immer-ruhig-bleiben, unsere-Zeit-kommt-noch“? Da war nicht ein überraschender Spielzug zu sehen. Unaufgeregt-Sein ist eine Tugend. Aber selbst mir war das zu viel „Kommt-Zeit-kommt-Rat“. Mir fehlte das Feuer, zumindest der Wunsch, der Hälfte der Stadionbesucher dafür zu danken, dass sie Braun-Weiß unterstützen.

Wie immer in dieser Saison wurde das Tempo und der Drang nach vorne nach dem Seitenwechsel verstärkt. Da zeigte sich auch ganz kurz, wer Koch und wer Kellner ist. Es gab sogar zwei, drei schön herausgespielte Torchancen. Aber ab Strafraum wurde es kläglich. Es schien so, als ob es unseren Jungs genügte, ab und zu mal zu zeigen, dass sie die besseren Fußballer sind. Das war gar nichts! Die Ingolstädter kämpften wie die Löwen und hatten immer wieder das Führungstor vor den Füßen. Es ist nur unserem Tschauner zu verdanken, dass sich dieser Kampfgeist nicht in Toren ausdrücken konnte.

Irgendwann dann doch. Drei Minuten vor dem gnädigen Ende. Das ist denen richtig vor die Füße gefallen und war dann auch irgendwie drin. St. Pauli: Null Punkte. Da vergesse ich ganz schnell, dass ich mich eben noch über die Bochumer gefreut habe, die den Düsseldorfer Fortunen das Siegen nicht erlaubt haben.

Gegen „Unten“ ging es also wieder mal schief. Ich bin aber unverdrossen. Ich hoffe, dass es in einer Woche gegen „Oben“, die Eintracht aus Frankfurt, anders zur Sache geht.

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