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Ein Pünktchen ist zu wenig. Viel zu wenig.

FC St. Pauli - 1. FC Nürnberg 1 : 1
Paulinenplatz, den 1. November 2016

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Es ist gar nicht so einfach, nach so einem Spiel die richtigen Worte zu finden. Das ging allen so, die nach der Partie vor der „Süd“ herumstanden. Da war Stimmung wie Hamburger Herbstwetter: nicht wirklich furchtbar, aber ohne rechte Hoffnung auf goldene Tage.

Diese Nicht-so-richtig-Gute-Laune kündigte sich schon in der Apotheke an. Jeder, der mit mir am Paulinenplatz über Fußball plauderte, machte dazu eine sorgenvolle Miene. „Das ist richtig Pech mit den Verletzten. Wer kann denn da Tore schießen? Stimmt denn überhaupt das ganze Gefüge? Wurde da strategisch richtig eingekauft? Fehlen da nicht vorne und hinten die Robusten? Und mittendrin der Taktgeber?“

Niemand hat vorhersagen wollen, dass gegen Nürnberg die große Wende eingeleitet wird. Allen saß das Trauerspiel in Sandhausen noch im Gebälk, manchen auch der blamable Untergang der Mannschaft im Heimspiel gegen Nürnberg vor einem Jahr.

An diesen Vorgaben gemessen haben sich die Jungs in Braun-Weiß am gestrigen Abend wacker geschlagen. In der Anfangsphase waren sie sogar richtig gut. Da stellten sie Nürnberg in den Senkel. Von wegen „Hier siegt nur einer!“ Es hätte ein wunderbarer Fußballabend werden können. Nur, nach dem Führungstor (Führung! St. Pauli!), da fehlte die schon angemahnte Robustheit. Marvin, Marvin, nach Himmelmanns Wundervorlage warst du für die drei Punkte zuständig. Ganz allein. Und hast uns sehr allein gelassen.

Der Kampfgeist hat gestimmt. Immerhin. Es war offensichtlich, dass sie alle wollten. Individuell. Aber auch, dass sie es als Mannschaft nicht recht konnten. Bislang haben wir in dieser Saison nach einem Ausgleichstor solche Spiele verloren. Gestern nicht. Nehmen wir es als Hinweis dafür, dass die Jungs wissen, wie sie sich in den nächsten Spielen bewegen müssen.

Gemunkelt wurde im Viertel gestern schon. So ein bisschen im Verschwörerton: „Außerordentliche Sitzung von Präsidium und Aufsichtsrat. Da rollen bei Niederlage Köpfe“. Getroffen hat es unseren Sportdirektor. Das Urgestein Thomas Meggle. Das ist sehr schade. Aber leider konsequent. Für ein paar offensichtlich falsche Einkäufe, für die nicht marktgerechte Struktur der Mannschaft muss er seinen Kopf hinhalten. Und Ewald Lienen ist so aus der Schusslinie genommen worden. Er darf in den nächsten Spielen noch viele, viele Punkte einsammeln. Plural, Ewald, Plural!

Es sind noch 6 Spiele bis zum Ende der Hinrunde. Wenn wir davon ausgehen, dass man für das Überleben in Liga Zwei 34, 35 Punkte braucht, dann sollten an Weihnachten mindestens 17 auf dem Konto stehen. Ganze 6 haben wir. Da fehlen noch 11. Das heißt in sechs Spielen: drei Siege, zwei Unentschieden, nur einmal Verlieren. Jetzt lasst uns nicht schon am nächsten Wochenende mit dem Verlieren anfangen!

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