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Ein prallgefüllter Sack. Und den auch zugemacht.

FC St. Pauli - Karlsruher Sportclub 5 : 0
Paulinenplatz, den 28. Februar 2017

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Die Szene des Spiels? Nein, das war nicht der Hattrick von Bouhaddouz, das war nicht der Turbolauf von Sahin, das war nicht die eine oder andere Blitzreaktion von Heerwagen, auch nicht die – diesmal verständlichen – Einwechslungen von Ewald Lienen („Kalla! Fußballgott!“) ….

Die Szene des Spiels war nach dem Spiel. Die bedröppelte Mannschaft aus Baden verabschiedet sich von den mitgereisten Fans. Und wird gnadenlos bepöbelt und ausgepfiffen. Da flog so einiges aus der Gästekurve auf das Spielfeld. Blanker Hass! Und wie reagiert der Rest des Stadions? St. Pauli ruft „KSC, KSC, KSC!“ Laut! Spontan! Alle! Dann folgt ein solidarisches „You never walk alone“. Dankbar anerkennender Applaus der Spieler aus Karlsruhe.

Da war er wieder. Der alte Geist des FC St. Pauli. Die Absage an simples Schwarz-Weiß, billigen Triumpf, pubertäre Häme. Das war „erwachsen“, das war großer Sport. Deswegen bin ich St. Paulianer.

Dass unsere Jungs besser spielen können als der Tabellenplatz anzeigt, - wer wüsste das besser als wir, die wir sie mit stetig wachsender Sorge begleiten. Dass sie das Besserkönnen aber auch „auf den Platz bringen“, dass sie sogar wissen, dass man „den Sack zumachen“ muss, das ist neu. Erfreulich neu. Bisher gab´s pro Spiel 10, 15 Minuten Hurra-Fußball. Wunderbar anzusehen. Und gleich danach gab´s prompt „was auf die Mütze“. Dann war Schluss mit der Herrlichkeit. Nulleins hinten und die Angst war greifbar.

Gestern durften sie 90 Minuten Hurra-Fußball spielen. Jede, wirklich jede Fußball-Szene wendete sich zugunsten von Braun-Weiß. Erfolg führt zum Erfolg. Und dann stand es tatsächlich Fünf zu Null. Ich spürte so etwas vom Brasilienspiel der WM in mir. „Wie? Schon wieder ein Tor?“ Aber auch: „Lasst gut sein. Ihr seid nicht Bayern. Acht sind zu viel“.

Nun aber runter vom Wolkenhimmel! Mit diesen fünf Toren ist die Saison noch nicht gerettet. Unten in der Tabelle stehen etliche „Traditionsclubs“, die sich mit allen Mitteln gegen eine Zukunft in Liga Drei wehren werden. „Durchmarschieren“ ist nicht. Oder doch? Noch einmal? Beim „Sechs-Punkte-Spiel“ in München? Dort noch ein Auswärtssieg – er darf auch ganz, ganz knapp sein - und St. Pauli leuchtet.

Am Freitag flieg ich runter. Und am Sonnabend sitze ich in der „Allianz-Arena“. Erlebnisbericht demnächst hier.

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