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Oh, wie ist es am Rhein so schön

Fortuna Düsseldorf - FC St. Pauli 1 : 3
Paulinenplatz, den 24. April 2017

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„Reingehen, umhauen, wegfahren“. Rund um den Paulinenplatz hat sich die Stimmung vor dem Spiel gedreht. Den Jungs wird wieder was zugetraut. Die Auswärtsspiele bringen´s. Also nahm ich das als Auftrag. Da gab es apothekerlich etwas zu tun in Düsseldorf. Und warum den Termin nicht so legen, dass ich am Abend die „Esprit Arena“ erleben konnte?

Ein schmuckes Stadion. Klar, eins, das keine Fußballnostalgie-Gefühle aufkommen lässt, mehr so Typ „Shopping-Center“, aber drinnen ist alles reduziert auf das Wesentliche: grüner Rasen, zwei Tore, drumherum die übliche Reklame und Platz für Zehntausende, die ein Drama sehen wollten. Sie bekamen es. Die St. Pauli-Fankurve ist nach dem Pokalspiel in Lübeck keine Option mehr für mich. Mein Freund – Düsseldorfer, tapfer mit braun-weißem Schal – und ich hatten wunderbare Plätze in der Arena. Gegengerade Mitte, fünf Meter hoch, immer auf Ballhöhe. Man ist den Buballas, Sahins und Ziereis´richtig nah.

So konnten wir mitverfolgen, wie stoisch unsere Jungs die erste Hälfte runtergespielt haben. Wie sie die Vorgabe „Hinten-Sicher-Stehen!!, keinerlei Experimente bitte, alles andere kommt später“ umsetzten. Das lief hoch konzentriert, fast emotionslos. So siehst du das im Fernsehen nicht. Für uns als Zuschauer blieb als Aufreger – oder Kopfschüttler – nur die eine oder andere Schiedsrichterentscheidung. Sonst war da nichts.

Ganz anders in Halbzeit Zwei. Ein „Fortune“ flog vom Platz. Und das stachelte die Mannschaft in Rot-Weiß richtig an. Guten Fußball konnten die immer noch nicht, aber ihr Kampfgeist war geweckt. Das Einsnull für Düsseldorf wurde hineingekämpft. Aber alle Begeisterung im Rund nutzte nichts, auch Braun-Weiß hatte etwas zuzulegen. Das machen unsere Jungs jetzt immer in der zweiten Hälfte. Nun aber richtig. Einseins, zweieins, - da fliegt noch einer raus -, dreieins. Spiel gedreht. Vier-, Fünftausend im Stadion sind laut und glücklich. Die St. Pauli-Welt ist wieder im Plus. Platz 11 in der Tabelle! „Wer hätte das an Weihnachten ….“.

Überschrift in der „Rheinischen Post“ auf dem Frühstückstisch am Sonnabendmorgen: „Fortuna ist jetzt mittendrin im Abstiegskampf“. Hm. Der glückliche und ruhmreiche FC St. Pauli hat nicht einen einzigen Punkt mehr auf dem Konto. Grad mal ein Tor mehr als die unglückliche Fortuna.

Der „Drops ist noch nicht gelutscht“.

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