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Die Schlusslaterne flackert nur noch

FC St. Pauli - Fortuna Düsseldorf 0 : 1
Paulinenplatz, den 21. November 2016

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Spätherbst. Schietwetter. Lausiger Wind von vorne. Das ganze Drumherum ließ keine Euphorie zu. Nicht mal verhaltenen Optimismus. Im ganzen Stadtteil war einhellige Meinung vor dem Spiel ein „Diesmal muss …“. So´n bisschen Verzweiflung klang mit. Und auch mir, - dem ewigen Optimisten -, fiel bei den Gesprächen in der Apotheke wenig zur Aufhellung ein. Nur ein Sieg bisher, in der ganzen Saison! Jetzt x-mal hintereinander verloren! Nie „Zu-null“ gespielt! Nie! Die wenigsten Tore von allen, schlechter als vor zwei Jahren …

OK. Dann war das gestern Nachmittag ein Muss. Und es ist wieder schiefgegangen. Was die Jungs da auf dem grünen Rasen zeigten, das war erschreckend schwach. Planlos, verzagt, kämpferisch unzureichend. Sie wollten schon, aber sie konnten nicht. Welches Konzept zum Toreschießen hatten sie eigentlich? Irgendwie, möglichst schnell lange Bälle auf Bouhaddouz? Das war jämmerlich. Ein einziger ernstzunehmender Schuss auf das Düsseldorfer Tor! Ein einziger! Für den Rest des Spiels hätte ich mich da reinstellen können. Es wäre beim Null-Zu-Irgendwas geblieben.

Herzblut? Leidenschaft? Oben in der Gegengerade war davon nichts zu spüren. Eher so was wie versuchte „Coolness“ bei nicht ausreichendem Können. Das war nicht zweitligatauglich. Sorry, so spielt ein Absteiger.

Wie soll diese Mannschaft auch Stärke ausspielen, wenn sie ganz vorwiegend aus „Perspektivspielern“ besteht? Diese Truppe ist mit ganz hohem Risiko zusammengestellt worden. „Jüngste Mannschaft der Liga“? Schön, hätte ja gutgehen können. Dann wären wir die Größten. St. Pauli als „Retter der Verkannten“. Aber dann hätten alle „Talente“ auch richtig einschlagen müssen. Und zusammenpassen auch noch.

Wie das anders geht, das haben die Bellinghausens und Schauertes aus Düsseldorf gezeigt, die mit wahrlich bescheidenen Mitteln, aber mit ganz viel Abgeklärtheit zweckdienliche Dominanz auf das Spielfeld brachten. Die hatten das im Griff!

Jetzt sind es schon fünf Punkte bis zum rettenden Ufer! Kein Mensch unter den Neunundzwanzigtausend gestern im Millerntorstadion möchte da im nächsten Jahr sitzen und gegen sieben, acht Ostvereine spielen. Also, tut was, Jungs! Erfindet euer Aufbau- und Offensivkonzept. Eins, das den Ball endlich ins gegnerische Netz befördert. Und übt das, und übt das, und übt das. Und dann zeigt ihr´s uns.

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