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"St. Pauli pennt, der Betze bebt"

1. FC Kaiserslautern - FC St. Pauli 1 : 1
Paulinenplatz, den 19. März 2018

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Och nööö!! Das macht keine Freude mehr. Eine solche Situation von Uninspiriertheit, Belanglosigkeit und Mittelmäßigkeit habe ich in meinem Abschnitt von 108 Jahren FC St. Pauli noch nicht erlebt. 27 Spiele haben wir in diesem Durchgang auf dem Zettel. Neunmal gewonnen, neunmal unentschieden, neunmal verloren. Geht´s noch mittiger? Unentschiedener? Braucht das jemand? Ist da auch nur 1 Gen FC St. Pauli drin?

Dabei sind es nicht mal die Niederlagen, die mir weh tun. In der Regel waren die verdient. Damit komm ich klar. Es sind die dämlichen Unentschieden! So ein einziger blöder Punkt als Prämie für neunzig Minuten Rennerei, der bringt nichts, gar nichts, der zieht nur runter. Ganz wörtlich, in der Tabelle. Und in der guten Laune gleich mit.

Fast jeder Absteiger hat ein prall gefülltes Konto mit „Unentschieden“. Das sind dann meist Resultate nach 90 Minuten Zähnezusammenbeissen. Nach einem sich Tapfer-Gewehrt-Haben. Kann der solze FC St. Pauli so etwas als „Matchplan“ haben?

Ich habe mitgelitten, am Sonnabendnachmittag vor dem Bildschirm, als unsere Jungs sich vom Tabellenletzten überrumpeln ließen. In Überzahl! In Führung! Ein paar Minuten vor Schluss mit einem Gegentor wie auf dem Kinderspielplatz. Fußball kann so doof sein. Da bin ich voll und ganz der Meinung von unserem Käpt´n Bernd Nehrig: „Wir sind einfach zu dämlich, das Ding nach Hause zu fahren“.

Wir stehen nach dem Winterausflug in die „Regiooon“ fröstelnd vor dem Tabellenkeller. Das darf doch nicht wahr sein! Es zieht dort eisig am Eingang zur Vorhölle! Sollte der Drittletzte unserer Liga, Wismut „Erzgebirge“ Aue, heute Abend gegen die Fürther gewinnen – und das ist wahrscheinlich, wenn sie nicht auch ein „Unentschieden“ zusammenspielen – dann trennt den stolzen FC St. Pauli nur noch ein Wimpernschlag vom Relegationsplatz. Nicht um den Aufstieg, um den Klassenerhalt geht es dann! Das kann niemand wollen. Die ganze Panik vor der 3. Liga zweimal neunzig Minuten im Kopf, im Nacken und in den Beinen. Und so´n Ostverein spielt dann frech auf. Eine unerträgliche Situation. Eine humane Katastrophe.

Nun erholen wir uns erst mal. Zwei Wochen Pause. Dann kommt der „Dorfverein“ aus Sandhausen. Gefährlich! Gefährlich! Ich werde in der Apotheke viele Gespräche über den Verein unserer Herzen führen. Und – versprochen - in ein paar Tagen finde ich mit eurer Hilfe auch emotional wieder den Weg nach vorne.

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