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Zweites Zu-Null-Spiel in Folge. Und schon sind wir näher an „Oben“ als an „Unten“.

FC Ingolstadt - FC St. Pauli 0 : 1
Paulinenplatz, den 19. Februar 2018

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Es gibt Auswärtsspiele, da ist man ganz dusselig dabei und sucht verzweifelt nach Freude am Fußball. Wenn man z.B. auf so einen Liveticker angewiesen ist und das Mobiltelefon in völlig unpassender Umgebung immer mal wieder hervorholt und inständig hofft, dass sich ein gruseliges Nullzwei magisch doch noch zum Guten wendet. Oder wenn man Fernsehen mit den falschen Menschen kuckt, solchen, die sich freuen, wenn sie dir ihre billigen Fußballphrasen aufs Ohr schwätzen können.

Ich habe mir angewöhnt, Auswärtsspiele bei „Remo´s“ anzuschauen (ein gestochen scharfer, großer Bildschirm!) oder bei Alex im „Shebeen“, dieser einzigartigen Mischung von Frisiersalon und Kneipe. Da kommt St. Pauli zu sich selber. So etwas gibt´s nur hier. Und unser Fußball ist mittendrin.

Ganz dusselig dabei war ich auch gestern, bei diesem Schneegestöbergekicke in Ingolstadt. Das wollte ich im entspannten Wochenende bei mir zuhause anschauen. Ganz allein. Wie macht man das ohne „SKY“? Geht. Irgendwie. Im Internet gibt es so eine Adresse mit einem „C“ am Anfang. Wer Genaueres wissen will, der soll mich ansprechen. Die Bildqualität ist bescheiden. Den Ton – mit Echoechoecho – muss man wegnehmen. Dazu kamen am Sonnabendmittag zehntausend weiße Flocken. Wo der Ball war, erkannte ich daran, wo sich gerade ein paar Spieler schneller bewegten als der Rest.

Ich war dennoch mit großem Vergnügen dabei. Und das hatte nur einen Grund, - die Zahlen oben links im Kasten stimmten mich glücklich: FCI : STP 0 : 1. Und nach der fünften Wiederholung kannte ich auch jede Zehntelsekunde vom einzigen genialen Moments des Spiels: Sobota auf Neudecker auf Allgui ins Tor. Wunderbar! Das sah richtiggehend eingeübt aus. „Laufwege“ und so. Lieber Markus Kauczinski, wenn du das zu verantworten hast, dann hat sich der Wechsel Janssen/Kauczinski schon gelohnt. Um bei dieser einen Szene dabei gewesen zu sein hätte es sich für mich gelohnt, fünf Stunden mit der Bahn bis an die Donau zu fahren. In der nächsten Saison mache ich das. Viel mehr Auswärtsfahrten! Um Fußballluft anderswo zu schnuppern. Und um das eine und andere am Wegesrand zu erleben.

Stand heute: der FC St. Pauli ist jetzt irgendwo im Fantasialand. Alles ist möglich. Die Dritte Liga wohl nicht mehr. Aber wenn sie tatsächlich so eine Rückrunde hinkriegen wie im letzten Jahr …
Lasst doch diesen Frisch-Fromm-Fröhlich-Verein aus Holstein kommen! Die sich – wie machen die das eigentlich? -mit keinem Sieg aus den letzten 10 Spielen immer noch im Olymp der Zweiten Liga halten. Vielleicht können wir ja – von mir aus gegen Saisonende - den Platz tauschen.

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