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Osterfestspiele gehen eigentlich anders.

FC St. Pauli - Kickers Würzburg 1 : 0
Paulinenplatz, den 18. April 2017

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Das Spiel war noch gar nicht alt. Und da waren wir uns schon einig: „Die Tabelle lügt nicht. Wir stehen zu Recht da, wo wir stehen“. Auf einem Abstiegsplatz.

Wohlmeinende formulieren das so: es ging bei beiden Mannschaften unten auf dem Rasen um viel. Eigentlich um alles. Sechs Spiele vor Schluss darf man nicht wackeln. Nicht mit diesen wenigen Punkten im Rücken.

Und so kommt das heraus, was herausgekommen ist. Krampffußball. Ballgeschiebe. Kein Wagnis, kein Risiko, nichts Überraschendes. Rückpässe, immer wieder Rückpässe. Das war arm. Beim Aufsteiger dieser Saison mag das angehen. Eines FC St. Pauli ist eine solche Verzagtheit nicht würdig.

Die erste Halbzeit war schlimm. In der zweiten Hälfte ließen die Hausherren etwas mehr spüren, wer am Millerntor – bitteschön – das Sagen hat. Aber gut gespielt haben sie immer noch nicht. Dass die Hollerbach-Elf aus Unterfranken sehr gut verteidigen kann, das wussten doch alle. Aber der Plan, wie ein Würzburger Bollwerk zu knacken ist, der war nicht erkennbar. Jedenfalls nicht von der Höhe der Gegengerade aus.
Es muss in der 85. Minute gewesen sein. Christian, auf dem Sitz neben mir, macht einem kleinen Buben eine Grundregel des Fußballs noch mal klar: „DU MUSST DRAN GLAUBEN. GLAUBEN! DANN KOMMT DA NOCH WAS.“ Das klang nach christlicher Osterbotschaft, traf aber ins Schwarze. „Buchti“ hatte – nach 87 Minuten erfolglosen Ackerns - einen genialen Moment. Von der Strafraumkante, straff, knapp über der Grasnarbe, ins kurze Eck. Allein diese Aufwallung von Mut vor dem gegnerischen Kasten war ein Tor wert. Das schlug trocken ein. Das waren drei goldene Punkte. Wir waren weg vom Abstiegsplatz.

Also: wie nach dem gefeierten Sieg in München, - es ist noch gar nichts entschieden! Da kämpfen noch andere um das Überleben in Liga Zwei. Jedes künftige Unentschieden lässt uns in der Tabelle um eine Position rutschen. Und das können wir uns nicht oft erlauben.

Schon in drei Tagen geht´s weiter. Im großen Rheinstadion. Da fahr ich hin. Richtig, ich habe aus Düsseldorf noch nie etwas mitgebracht. Aber das kann man ja ändern. Ich hör´s doch immer wieder: unsere Jungs spielen auswärts besser als zuhause.

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