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Winterfußball. Erwärmen konnte er nicht.

FC St. Pauli - 1. FC Nürnberg
Paulinenplatz, den 13. Februar 2018

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Das konnte nichts werden. Und das habe ich schon früh gemerkt. Die Hinweise waren eindeutig. Denn bei allen Gesprächen rund um die Apotheke wurde gemault. „Montag! So spät abends! Und dann so´n Eiswetter! Scheiss-DFB! Fernsehliga! …“ Man hatte gehörig Angst um den geliebten FC St. Pauli. „Nürnberg ist die beste Mannschaft der Liga. Die steigen sicher auf. Die fressen uns, nehmen drei Punkte mit. Ein Unentschieden, ein duseliger Punkt, das wäre ein kleines Wunder. Aber dazu müssten sie ja erst mal Tore schießen …“ Identifikation und Begeisterung für die Jungs in Braun fand nicht statt. Eher so´n Hamburger „Muscha!“

Das alles wiederholte sich bei meiner Gegengerade-Truppe, die sich mit mir vor dem Spiel am „Millers“ trifft. Da wurde nicht gepöbelt. Da ging es hanseatisch vornehm zu: die Befindlichkeiten unseres Vereins wurden einfach ausgeblendet. Kein Wort zum Spiel! Nur mal „in meinem Tippspiel wette ich nie gegen den FC St. Pauli. Das ist unethisch!“

Kann bei solch einem Einstieg ein begeisterndes Spiel rauskommen? Kann nicht. Tat´s auch nicht. Auf eisig-nassem Rasen wurde gekämpft, gerackert, gearbeitet. Unsere Jungs haben sich gewehrt, mit allem, was ihnen zur Verfügung stand. Das mussten sie auch. Der FCN ist keine Übermannschaft, keine für den unbehelligten Durchmarsch in die 1. Liga. Dazu fehlt ihnen die offensive Inspiration. Aber es sind wackergroße Kerle mit einem hohen Maß an Energie. Wenn Braun-Weiß den Ball mal hatte (dreißig Prozent Ballbesitz in der Schlussabrechnung! Zuhause!), wenn sie ihn also mal hatten, dann stürmten ein, zwei, drei Nürnberger auf sie los und nahmen ihnen das Gerät einfach wieder weg. Sehr robust, richtig einschüchternd. Da spielte 1 Meter Siebzig gegen 1 Meter Neunzig. Und unsere Fußballkünstler konnten ihr Mehr an Beweglichkeit nicht recht auf den Platz bringen.

Wenn sie denn – erstaunlich oft – mal durchkamen, dann war der Ball auch fast im Tor. Aber immer nur fast. Um ein Haar hätten wir ein braun-weißes „Uwe-Seeler-Gedächtnis-Tor“ gesehen. Einen Rückwärts-Kopfball nach Ecke. Aber da stand leider ein allerletzter Mann aus Nürnberg am hinteren Pfosten.

Jede Mannschaft hatte reichlich solche Szenen. Es hatte schon etwas Wundersames, dass da nicht ein Mal der Ball über die Linie rauschte, kullerte, tropfte oder was auch immer. Und St. Pauli hatte zwei oder drei mehr von diesen Szenen. Ein Sieg wäre drin gewesen. Und er wäre auch „verdient“ gewesen. War aber nicht.

Und saukalt war´s. Und Montag-Spätabend war´s. Danke, Remo, dass du zwei gefrustete Männer fröhlich in die Arme nahmst und wir dem Montag noch einen rundum positiven Abschluss geben konnten.

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