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Ich mach mir Heimspielsorgen

FC St. Pauli - SV Sandhausen 1 : 1
Paulinenplatz, den 3. April 2018

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Danke, DFL. Solche Ostern mag ich nicht. Der Ostersonntag ist ein Familientag! Mit großem Frühstück,, mit Eierverstecken, dann Festessen, Kaffeetafel … Nichts da! Heimspiel am Millerntor! Alternativlos, leider. Keiner von meinen Fußballfreunden war mit froher Erwartung zu diesem Spiel gestartet. Wir sollten alle Recht behalten.

Das war eine zähe Veranstaltung, da unten auf dem Rasen. Sandhausen wollte irgendwie das Unentschieden, sie haben´s gekriegt, mit solidem Kampffußball. Der „Dorfverein“ steht auf Platz 7 der Zweitligatabelle, genau da will er hin und da gehört er auch hin.

Und unser FC St. Pauli? Wo will der hin? Auch dieses Spiel hat wieder mal keine Antwort gegeben. Nie, in all den letzten Jahren, wäre es so leicht gewesen, „oben“ mitzuspielen. Dass das jetzt Düsseldorf, Nürnberg und Kiel tun, war so nicht ins Buch geschrieben. Aber wenn man das Millerntor nicht „rockt“, dann hat auch St. Pauli da oben nichts verloren. Ganze drei Mal, bei vierzehn Versuchen, sind wir zuhause als Sieger vom Platz marschiert. Ich kann keine ähnlich banale Saison erinnern, seit ich auf dem Heiliggeistfeld wesentliche Teile meines Wochenendes verbringe.

Wenn ich mit meinem kleinem Fußballverstand versuche, Gründe für diese Enttäuschung zu finden, dann lande ich immer bei der Offensive. Das ist eine traurig-negative Bilanz bisher, und ich befürchte, sie wird so bald nicht besser: in 28 Spielen haben wir 40 Tore kassiert. Das ist, nun ja, fast normal. Aber: wir haben nur 29 Treffer selber erzielt. Das geht nun gar nicht. Ich will mich nicht mit der Fußball-Großmacht im Norden (Holstein Kiel) vergleichen. Die haben 54-mal getroffen. Aber die drei ganz, ganz unten, Heidenheim, Darmstadt, Kaiserslautern, die sind mit 41, 38 und immerhin 33 Jubeltoren mehr als eine Nase vor uns. Und die steigen ab.

Ach, es wurde irgendwann doch ein guter Ostersonntag. Auch ohne die erhofften Eier im Nest. Wir haben nach dem Spiel einfach aufgehört, darüber zu reden. Ist halt so. Und sind runtergegangen in die St. Pauli-Weinbar. Die „Alten Reben“ dortselbst und ein gutes Dutzend guter Gespräche unter Freunden – über Wichtigeres als Fußball – haben mich mit dem Tag versöhnt.

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